GIBT ES RISIKEN?

Jede medizinische Behandlung bietet Risiken. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Behandlungstechniken des Atlas. Ob ein Risiko besteht oder nicht, ist immer abhängig vom gewählten Behandlungsverfahren. Deshalb werden nachfolgend die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten des Kopfgelenkes aufgezeigt.



Gibt es Risiken?

Obwohl ganzheitlich denkende Therapeuten schon lange den Wert einer Atlaskorrektur für die Gesamtgesundheit des Patienten kennen, darf doch nicht jeder Therapeut diese Korrektur durchführen. Hierzu bedarf es unbedingt einer entsprechenden chiropraktischen Kenntnis, denn jede Atlaskorrektur (Ausnahme: die Kopfgelenktherapie nach Picard) ist eine klassische oder aber abgewandelte chiropraktische Manipulation. Gleichgültig, ob die Atlaskorrektur mittels komplexer Handgriffe, Einfinger-Stößen oder medizinischen Hilfsmitteln, wie Spezialliegen, Treibdornen und Stoßwellengeräten durchgeführt wird, immer erfolgt die Korrektur durch einen schnellen, festen Stoß. Dieser Stoß wird als chiropraktischer Impuls bezeichnet.

Bei einem chiropraktischen Impuls ist es wichtig drei Faktoren zu unterscheiden:

1.) Impulsgeschwindigkeit
2.) Impulsdruck
3.) Impulstiefe

Und hier liegt das Problem! Ein chiropraktischer Impuls muss blitzschnell, druckvoll und zugleich begrenzt in der Bewegungstiefe sein, weil er niemals über das Ziel hinausschießen darf, da sonst schwerwiegende Schäden wie Schlaganfälle und Lähmungen die Folge sein können. Bei der chiropraktischen Behandlung der übrigen Wirbelsäule ist das normalerweise keine Schwierigkeit, da kein Wirbel aus dem ineinandergreifenden Gefüge der Wirbelsäule herausgedrückt werden kann. Immer schützt davor die knöcherne Begrenzung (Prinzip: Stapelstuhl).

Bei der Atlasbehandlung liegt die Sache jedoch anders. Erinnern Sie sich an das Ringwurfspiel. Im Anschluss an den Wurf, liegt der Ring locker um den Pin herum. Dies entspricht in etwa der Position des Atlas. Im Verhältnis zu den übrigen Rückenwirbeln, liegt der Atlas recht locker auf dem darunterliegenden Wirbel und ist entsprechend leicht verschieblich. Er wird überwiegend von Muskeln gehalten. Muskeln aber bilden lediglich eine weiche, ungenaue Begrenzung, deshalb kann der Atlas bei einem zu starken und zu schnellen Impuls zu weit verrutschen. Da jedoch ein Korrekturimpuls immer blitzschnell erfolgen muss, um die Abwehrspannung des Körpers zu überrumpeln, besteht immanent das akute Problem, dass der Körper – bei Gefahr einer drohenden Schädigung durch diese Behandlung – keine Zeit mehr hat, einen Warnschmerz zu erzeugen. Durch die hohe Impulsgeschwindigkeit kann die Behandlung nicht mehr rechtzeitig abgebrochen werden und Schäden können entstehen. Ist der Atlas einmal zu weit verrutscht, werden die inneren Kopfschlagadern einseitig abgedrückt und Nervenquetschungen verursacht. Hält dieser Zustand zu lange an, drohen Lähmungen und Schlaganfall!

Deshalb bedeutet jede Impulsbehandlung am Atlas ein gewisses Risiko.

Die Kopfgelenktherapie nach Picard
Bei der Kopfgelenktherapie nach Picard sind solche Risiken unbekannt. Die Kopfgelenktherapie nach Picard funktioniert drucklos, schmerzlos – ohne jeden Impuls! Mittels einer speziellen Entspannungstechnik, werden bestimmte Muskeln so entspannt und bewegt, dass der Atlas von selbst eine exakt mittige, achsengerechte Position einnehmen kann. Damit unterscheidet sich die Kopfgelenktherapie nach Picard von allen bekannten Atlastechniken. Die Risiken einer Impulstechnik fallen vollkommen weg, weil zur Regulierung der Atlasstellung lediglich die natürliche Beweglichkeit des Kopfgelenkes sensibel genutzt wird. Der Atlas selbst wird nicht berührt!

Die Technik der Kopfgelenktherapie nach Picard erfordert eine spezielle Ausbildung. Zugelassen zur Ausbildung werden ausschließlich Therapeuten mit entsprechender Vorbildung. Näheres erfahren Sie zur Ausbildung bei Frau Dr. Hauenstein in Kassel (http://www.hauenstein-kassel.de).

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