WARUM...Atlasmedizin

WARUM... eine Atlasbehandlung?

Durch seine besondere Form und seine Lage ist der Atlas enorm beweglich und sichert dem Kopf die Drehung und Neigung in praktisch alle Richtungen. Doch diese sehr bewegliche Konstruktion hat einen Nachteil: der Atlas hat keinen exakten Halt und kann verrutschen. Gehalten wird er in seiner Position gehalten hauptsächlich von Muskeln. Der „Pin“ oder Zapfen ist sozusagen die letzte Begrenzung, die verhindert, dass der Atlas völlig herausrutschen kann.

Und noch eine weitere Besonderheitder weist der Atlas auf. Er bildet mit der hinteren Schädelbasis zusammen ein eigenes Gelenk. Das sogenannte Kopfgelenk. Schon leichte Verdrehungen oder muskuläre Fehlspannungen können zu einer Verschiebung des Atlas mit Schräg- oder Fehlstellungen führen. Weil die wichtigsten Blutgefäße und Nervenbahnen in unmittelbarer Nähe des Atlas-Ringes verlaufen, kann eine Verschiebung vielfältige Störungen in Kopf und im gesamten Körper auslösen. Denn: steht der Atlas nicht richtig, werden Nerven und Blutgefäße, die für die Kopf- und Körperversorgung sehr wichtig sind, zusammengedrückt oder gestaucht. Darum können, sowohl kurzfristige wie auch langanhaltende Verschiebungen des Atlas, massive Störungen in Kopf und gesamtem Körper verursachen!

Es liegt auf der Hand, dass Probleme in Kopf- und Nackenbereich mit Fehlstellungen des Atlas zusammenhängen können. Dennoch ist es falsch, die Auswirkungen der Fehlstellung nur auf Probleme in Kopf und Nacken zu beziehen. Die Besonderheit des Atlas-Kopfgelenkes liegt darin, dass sich eine Fehlstellung auf den ganzen Körper auswirken kann; die gesamte (!) Körperstatik steht in Beziehung zum Atlas, weil von Hinterhaupt und Atlas einerseits Muskelketten bis hinunter zu den Füßen ziehen und andererseits an der Stelle des Kopfgelenkes die Nervenstränge des Rückenmarks vom Kopf in die Wirbelsäule übergehen. Jede Fehlstellung des Atlas-Kopfgelenkes, bedeutet Spannung und Druck auf diese hochempfindlichen Strukturen. Hier wird die überragende Bedeutung einer achsengerechten Stellung des Atlas bzw. des Kopfgelenks besonders deutlich.

Interessanterweise wissen viele Zahnärzte von diesen Zusammenhängen, weil die Muskelzüge des Kiefergelenkes Einfluss auf die Stellung des Kopfgelenkes haben. Ganzheitlich arbeitende Zahnärzte berücksichtigen dies bei der Anpassung von Bissschienen und Zahnprothesen. Diese Zahnärzte sind sich bewusst, dass über die Kopfgelenksymmetrie und die damit verbundenen muskulären Ketten z. B. Fehlstellungen in der Lendenwirbelsäule verursacht aber auch korrigiert werden können.

In der allgemeinen Medizin allerdings wird die Bedeutung des Kopfgelenkes für die Gesamtgesundheit des Körpers leider unterschätzt.

Die achsengerechte Ausrichtung des Kopfgelenkes erzielt oft die entscheidende Besserung oder Heilung in einer Vielzahl von Erkrankungen. Deshalb sollte Kopfgelenktherapie - insbesondere in therapeutisch resistenten Fällen, als eine Basisbehandlung angesehen und angewandt werden.
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