Schröpf-Technik

Schröpfen

Beim Schröpfen handelt es sich um eines der ältesten bekannten Naturheilverfahren überhaupt. Vereinfacht dargestellt, ist es ein Verfahren, bei welchem "schädliche oder belastenden Stoffe" aus tieferen Gewebsschichten über die Haut "ausgeleitet" werden. Vermutlich ist das Schröpfen ursprünglich entstanden aus dem instinktiven Aussaugen von Giftstoffen aus der Haut nach Schlangenbissen oder Insektenstichen - oder auch von kleineren Wunden.

Im Laufe der Zeit wurde der Saugvorgang mit Hilfe von Sauggefässen perfektioniert. Heute sind es verschiedene, glockenförmige Glas oder Kunsstoffgefässe.

Die Kunst beim Schröpfen besteht darin, genau die richtige Stelle zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Dies ist klassische Erfahrungsmedizin.

Neben dem richtigen Hautareal, den sogenannten Reflexzonen, welche mit den Rückenwirbeln in engem Zusammenhang stehen (Head'sche Zonen, MacKenzie-Zonen), ist es wichtig das Schröpfen den Körperrhythmen anzupassen. Diese Rhythmen sind ein fundamentaler Bestandteil der uralten chinesischen Medizin. In unserer modernen Wissenschaft sind diese Rhythmen aber nicht anerkannt! Das mag auf den ersten Blick verwundern, weil unser menschlicher Organismus ebenso wie jede Pflanze oder jedes Tier an bestimmte Naturrhythmen angepasst ist. Man denke nur an den lebensnotwenigen Wechsel von Tag und Nacht. Man denke nur an den regelmäßigen Monatszyklus der Frau. Bei allen lebenden Organismen verändert sich der Flüssigkeitshaushalt in stetigem, regelmässigen Wechsel, so wie wie Ebbe und Flut. Wird dieses Wissen in Kombination mit den entsprechenden Hautzonen beim Schröpfen beachtet, sind erstaunliche Erfolge erreichbar!

Aus diesen Anfängen hat sich das Schröpfen zu einer sehr effektiven Heilkunst entwickelt, welche gerade bei Wirbelsäulen-, Gelenk- und Muskelbeschwerden schnelle Erleichterung bringen kann. Ganz besonders eignet sich das Schröpfen bei Schultern- und Nackenproblemen. Oft hat der Patient das Gefühl der sofortigen Erleichterung.

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